Lexikon der Fachbegriffe

Schlauer in wenigen Minuten

A
Abrieb

kann bei Tragetaschen im Gebrauch auftreten. Insbesondere bei DKT-Tragetaschen aus Plastik, die vollflächig bedruckt werden, kann es im Bereich der Griffzone dazu kommen. Als Faustregel gilt: Alle Vollflächendrucke müssen mit einem Schutzlack oder Kaschierung nachträglich behandelt bzw im Bereich des Griffes ausgespart werden, um einen Abrieb weitestgehend zu vermeiden.

American Bag

einfache Papiertüte ohne Henkel jedoch mit Blockboden, auch Popkorntüte genannt, unserer Papiertüte NAPOLI ähnlich: American Bag

Andruck

in früheren Zeiten wurde das Original-Druckmotiv auf original Papier zur Freigabe in wenigen Stückzahlen gedruckt. Dieses Verfahren ist sehr aufwändig und teuer und wurde vom Digitalproof oder Rasterproof abgelöst. Ungeachtet dessen, ist der Andruck natürlich besser als jedes Proofverfahren, weil der Untergrund im Proof nicht hinreichend simuliert werden kann.

 

Applikation

eine aufgenähte oder aufgeklebte Verzierung auf Gewebe

B
Baumwolle

eine Zellulose-Faser, Samenhaar einer malvenähnlichen subtropischen Staudenpflanze, ein strauchartiges Gewächs das bis zu 3 m hoch wird. Für Anbau und Gewinnung von Baumwolle gelten besondere klimatische Bedingungen. Während des Wachstums braucht die Pflanze reichlich Niederschlag (ca. 5 Monate) und während der Reife und Ernte absolute Trockenheit. Diese Bedingungen sind nicht in allen Anbaugebieten gegeben, deshalb wird dort oft künstlich bewässert, was zur Versalzung der Böden führen kann, was wiederum den Einsatz von Chemikalien erfordert. Unsere Baumwolltaschen haben alle innen versäumte Nähte und zeichnen sich durch eine schwere Baumwollqualität und Öko-Text Standard 100 aus. Sie erfüllen die Anforderungen des Textilkennzeichnungsgesetzes (TextilKennzG).

Beflockung

mit Hilfe eines elektrischen Feldes werden Millionen von Fasern auf ein mit Klebstoff beschichtetes Textil aufgebracht. Dabei sorgen die Feldlinien dafür, dass sich alle Fasern senkrecht ausrichten und so eine gleichmäßige, samtige Oberfläche entsteht.

Blockboden

rechteckiger Boden in einer Papiertasche; auch bei höherwertigen Plastiktaschen

Bodenfalte

eingeschlagenes Material am Boden einer Plastiktüten um das Volumen zu vergrößern

C
Canvas

ursprünglich ein Hanfgewebe. Der Name ist abgeleitet von cannabis (lat. Hanf). Heute ist es die Bezeichnung für ein weitmaschig gewebtes, gitterartiges, meist stark appretiertes Baumwollgewebe. Bezeichnung auch als Gitterleinen.

Cotton

englisches Wort für Baumwolle.

CMYK

cyan, magenta, yellow, key. (Blau, Magenta, Gelb und Schwarz) engl. Bezeichnung für den 4-Farbdruck zum Druck von Bildmotiven nach Euroscala um Farbabstufungen zu erzeugen.


D
Digitaldruck

beim Digitaldruck werden keine Schablonen benötigt; mit einem Druckkopf werden die gewünschten Farben im CMYK-Farbsystem direkt auf das Textil gedruckt. Die Stärken des Digitaldruckes liegen in dem schnellen, individualisierten Druck von hochauflösenden Motiven auch bei kleinen Stückzahlen (schon ab einem Stück!). Es gibt keine Beschränkungen in der Farbanzahl und die Auflösungen gehen mit bis zu 1.440 dpi weit über die Auflösung anderer Drucktechniken hinaus.

DKT – Doppel-Kraft-Tasche

eine Plastiktüte die um das Griffloch eine eingeklebtes Verstärkungsblatt hat um die Tragkraft zu erhöhen. Zur DKT-Plastiktüte

Doppelnutzen

bei kleineren Taschen, sei es Papier oder Plastik, werden mit einem Druckgang zwei Taschen nebeneinander gedruckt. Dazu werden dann auch zwei Druckformen benötigt bzw die Druckform ist so groß dass zwei Taschen gleichzeitig gedruckt werden können. Ein Doppelnutzen hat durch die größere Druckfläche höhere Klischeekosten als ein Einfachnutzen.

Druckbereich

Bei einigen Druckverfahren oder bei Kleinmengen wird auf die fertige Tasche gedruckt. Diese Taschen haben den Druckbereich nur in der Mitte der Tasche. Die Größe des Druckbereiches hängt von der Taschengröße ab.

Druckvorkosten

Bezeichnung für die Kosten die notwendig sind um ein Motiv drucken zu können, auch Kosten für Klischee oder Druckform

E
Eco-shopper

Als Eco-shopper bezeichnen wir Plastik- oder Einkaufstüten aus dem Material „biodegradable“ oder „recycled“. Was recycled ist, ist jedem klar: Das Material wurde schon einmal verwendet, nach Gebrauch eingesammelt und geschreddert, dann eingeschmolzen und noch einmal zu Folie verarbeitet. Biodegradable dagegen ist ein Material dass im Laufe einer bestimmten Verfallszeit umweltneutral verrottet ohne schädliche Rückstände zu hinterlassen.

Einseitig gestrichenes Papier

im Offset- bzw Flexodruck eingesetztes Papier mit einer glatten mit Kreide beschichteten Seite. Die beschichtete Seite eignet sich besonders für den Druck von Bildmotiven.

Euroscala

Farbsystem zur Erzeugung von 4 c Rasterdrucken bzw Bildmotiven mit den Farben cyan, magenta, yellow und Key (Schwarz), auch als CMYK bekannt. Durch Aufrastern der Motive ist es möglich mit 4 Farben ein komplettes Fotomotiv zu drucken.

F
Flachhenkel

auch gefalteter Papierflachhenkel genannt. Fünffach gefalteter Papierhenkel bei einfachen Papiertüten NAPOLI

Flexodruck

Ein Rollenrotationsdruckverfahren, bei dem flexible Druckplatten, die aus Fotopolymer oder Gummi bestehen, und niedrigviskose Druckfarben verwendet werden. Wie im Hochdruck sind die erhabenen Stellen der Druckform bildtragend, während der Druckwerksaufbau dem des Tiefdruckverfahrens ähnelt. Anfänglich wurden Anilinfarben eingesetzt, heute werden jedoch häufig umweltfreundliche Wasserfarben verwendet. Haupteinsatzgebiet ist das Bedrucken von Verpackungsmitteln aus Kunststoff, Papier, Karton und Pappe. Die Bedruckbarkeit von Kunststofffolien wird durch Vorbehandlung der Folie ermöglicht.

Flexiloop

Plastiktragetaschen mit zwei handlangen Trageschlaufen sog. „Loops“, siehe Einkaufstüten.

Formate

Formate bzw Größen werden immer in der Reihenfolge Breite x Tiefe x Höhe (BxTxH) angegeben. Zusätzlich kann die die Größenbezeichnung noch ein U für Randumschlag oder ein Bf für Bodenfalte oder ein Sf für Seitenfalte enthalten.


G
Grammatur

ist das Flächengewicht bei Papier oder Geweben in g/qm

Griffloch

ein ausgstanzter Bereich für die Hand zum Durchfassen. Vorwiegend bei Plastiktüten angewendet, jedoch auch bei Papiertaschen möglich; einfachste Griffform.

Grifflochverstärkung

geklebte Verstärkung aus Plastik oder Papier zur Erhöhung der Trfagkraft einer Tasche. Wird von der Innenseite in die Tasche geklebt, siehe auch DKT.

H
Heißfolienprägedruck

Der Heißfolienprägedruck ist ein edles händisches Druckverfahren, bei dem, mit Hilfe eines Prägestempels, eine Farbfolie auf das Papier gepresst wird. Der Farbauftrag ist deckend und kann auf Wunsch metallisch oder matt sein. Er ist sehr dicht, geeignet farbige Untergründe vollständig zu überdecken und hochglänzende Silber- oder Golddrucke zu erzeugen. Für Raster- oder 4-Farbdrucke nicht geeignet. Im Heißfolienprägedruck werden die edlen Papiertragetaschen ROMA gefertigt.

HKS-Farbensystem

eine nach deutschem Standard entwickelte Farbtabelle für Offset-, Flexo- und Siebdruck, d.h. die meisten angebotenen Taschen können mit diesem Farbsystem, bedruckt werden, sofern in Europa produziert wird.

HDPE

schwach verzweigte Polymerketten mit hoher Dichte („HD“ steht für „high density“). Ungefärbtes Polyethylen ist milchig-trüb und matt. Chemisch besteht es aus Wasserstoff und Kohlenstoff. Polyethylen besitzt eine hohe Beständigkeit gegen Säuren, Laugen und weitere Chemikalien.

I


J
Jute

ähnlich wie Hanf ist Jute eine zweikeimblättrige Pflanze (lat. Corchorus capsularis und Corchorus olitorius), aus deren Stengelbast die Jutefaser gewonnen wird. Es handelt sich um aus rel. kurzen Elementarfasern zusammengesetzte Bündelfasern, die etwa 1,5 bis 2 Meter lang sind und vor dem Verspinnen zerrissen werden müssen. Im ausgereiften Zustand sind die Elementarfasern ausnahmslos stark verholzt. Vor dem Verspinnen wird die Faser einer speziellen Behandlung unterzogen, um weich und geschmeidig zu werden. Einsatz der Grobgarne für meist leinwandbindige, grobe Gewebe für Verpackungsstoffe, Polsterarbeiten, Wandbespannungen (Rupfen) und Grundgewebe für Nadelflorteppiche, Linoleum etc. (Baumwolltaschen werden oft fälschlicher Weise als Jutetaschen bezeichnet!).

K
Kaschierung

Matt oder glänzender dünner Plastiküberzug, in erster Linie bei Papiertaschen verwendet, um die Oberfläche gegen Feuchtigkeit und Farbabrieb zu schützen; wird auch als optische Aufwertung eingesetzt. Bei hochwertigeren Plastiktaschen kann dieses Verfahren ebenso Verwendung finden. Gehört zur Standardausstattung bei pp woven shopper Taschen.

Klischee

Druckform im Flexodruck zur Bedruckung von Papier- oder Plastiktaschen mit einem individuellen Druckmotiv. Die erhabenen Teile werden mit einer Farbwalze eingefärbt und dann mittels eines Druckzylinders auf das Papier oder Plastik gebracht.

Klischeekosten

werden individuell nach Größe, Anzahl der Farben und Schwierigkeitsgrad berechnet. Für jede zu druckende Farbe wird ein Klischee benötigt.

L
Laminiert

bei einer Laminierung wird ein Textil durch das Aufkleben von einem Fleece bzw. einem Gewebe von innen verstärkt

Leinen

aus dem Stengelbast des Lein (auch Flachs genannt) gewonnene Faser. Leinen zeichnet sich durch seine außerordentliche Festigkeit aus. Sein kühler Griff, seine Glätte, der leichte Glanz und die geringe Wärmehaltung machen Leinen zur idealen Faser für hochwertige Sommerbekleidung. Die beim Tragen entstehenden Falten betonen den lässigen-eleganten Charakter. (Auch Leinentaschen werden oft fälschlicher Weise als Baumwolltaschen bezeichnet!)

LDPE

stark verzweigte Polymerketten, daher geringe Dichte („LD“ steht für „low density“). Polyethylen ist von natur aus milchig-transparent, vorwiegend weiß eingefärbtes Polyethylen wird in der Tragetaschen-Produktion eingesetzt. Chemisch besteht es aus Wasserstoff und Kohlenstoff. Polyethylen besitzt eine hohe Beständigkeit gegen Säuren, Laugen und weitere Chemikalien. In der Tragetaschenproduktion lt. Gesetz lebensmittelecht. Plastiktüten aus LDPE sind z.B. Grifflochtaschen oder Schlaufentaschen.


M
Micron oder my

bezeichnet die Stärke einer Plastiktasche in 1.000stel mm.

N
Nylonhenkel

ist eine besondere fein herstellbare Chemiefaser aus Polyamid. Es wurde von W.H. Carothers erfunden. Seit den 50er Jahren ist es aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder… Nylon ist besonders pflegeleicht, strapazierfähig, knittert nicht und trocknet schnell. Das macht Nylon zum idealen Material für sportliche wie elegante Kleidungsstücke doch auch wiederverwendbare Einkaufstaschen.

non woven

auch pp non woven (englisch) ist ein Gebilde aus Polypropylenfasern die zu einer Faserschicht zusammengefügt worden sind. PP non woven/Vliesstoffe sind größtenteils flexible textile Flächengebilde, d. h. sie sind leicht biegsam, weisen eine vergleichsweise geringe Dicke auf und ähneln Textilien.

Negativdruck

bezeichnet einen Druck bei dem die Umgebungsfarbe gedruckt wird und der eigentliche Text oder Bild aus dem Untergund ausgespart wird und weiss bleibt.

O
Ökotex-Standard

Produktbezogenes System der Prüfung von Textilien auf ihre humanökologische Unbedenklichkeit. Hierin wird geprüft, dass die Grenzwerte von Schadstoffe in Textilien nicht überschritten werden (Schwermetalle, Pestizidrückstände, AZO-Farbstoffe, Formaldehyd). Die Textilien, die dieser Prüfung standhalten, erhalten das Öko-Tex Standard 100 Zertifikat.

Offset-Druck

Der Offsetdruck (engl. set off ‚absetzen‘ oder offset ‚Versatz‘) ist ein indirektes Flachdruckverfahren, das im Bücher-, Zeitungs- und Verpackungsdruck verbreitet ist. Das Verfahren beruht auf dem unterschiedlichen Benetzungsverhalten verschiedener Stoffe. Physikalische Grundlage ist die unterschiedliche Oberflächenstruktur der Druckplatte. Indirektes Druckverfahren und der daraus abgeleitete englische Begriff Offset bedeutet, dass nicht direkt von der Druckplatte auf Papier gedruckt wird, sondern die Farbe erst über eine weitere Walze, den Gummituchzylinder, übertragen wird. Im Offsetdruck erzeugte Produkte lassen sich vor allem durch folgende Merkmale erkennen: ein randscharfer Ausdruck ohne Quetschränder oder zackige Ränder. Typische im Offsetdruck gefertigte Papiertasche MILANO.


P

Passer

bezeichnet die Genauigkeit mit der Druckfarben zueinander gedruckt werden können. Die Passer der einzelnen Druckverfahren sind unterschiedlich und daher eignet sich nicht jedes Druckverfahren für jedes Motiv.

PMS – Pantone Matching System

Im Gegensatz zum Vierfarbdruck, wo die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key (= Black) verwendet werden um die gewünschte Farbwirkung zu erzielen, beruht das Pantone Matching System auf reinen Farben, die flächig als Volltöne gedruckt werden. Beim Tragetaschen-Druck werden Pantone Glanzfarben (mit der Endung „C“) oder Mattfarben (mit der Endung „U“) verwendet, abhängig davon, welcher Effekt erzielt werden soll bzw ob es sich um ein gestrichenes oder ungestrichenes Papier handelt. Gestrichene Papiere werden immer mit Pantone C bedruckt, ungestrichene mit Pantone U, Plastiktüten hingegen können mit beiden bedruckt werden.

Papierkordel

eine aus gedrehtem Papier handlange Kordel, die als Tragehenkel für Papiertaschen eingesetzt wird und mit einem Verstärkungsblatt innen an den Taschen verklebt wird. Eine Weiterentwickung des Flachhenkels, der aus gefaltetem Papier besteht, und eleganter aussieht.

pp non woven / Vlies

pp non woven (englisch) ist ein Gebilde aus Polypropylenfasern die zu einer Faserschicht zusammengefügt worden sind. PP non woven/Vliesstoffe sind größtenteils flexible textile Flächengebilde, d. h. sie sind leicht biegsam, weisen eine vergleichsweise geringe Dicke auf und ähneln Textilien und sind als Tragetaschen erhältlich pp non woven shopper.

Polyethylen, Kurzzeichen PE, veraltet Polyäthylen, auch Polyethen

ist ein durch Kettenpolymerisation von Ethen [CH2=CH2] hergestellter thermoplastischer Kunststoff. Polyethylen gehört zur Gruppe der Polyolefine. Hergestellt wird Polyethylen auf der Basis von Ethylengas, das entweder konventionell petrochemisch, oder (in Zukunft auch großtechnisch) aus Ethanol hergestellt werden kann. PE findet in der Plastiktütenproduktion Verwendung und ist weit verbreitet.

pp woven

pp woven (engl.), Polypropylen gewebt, ist ein langlebiges Material, das aus einer reinen Kohlenwasserstoffverbindung hergestellt wird und in der Verpackungsindustrie, aber auch im Autobau oder in der Medizin, nicht mehr wegzudenken ist. Es existieren eine Vielzahl von PP-Sorten, deren Eigenschaften je nach nach dem jeweiligen Einsatzgebiet beeinflusst werden können. Um hier nur einige zu nennen: geruchlos, hautverträglich, physiologisch unbedenklich, gegen Fette beständig. Das für die Taschenproduktion verarbeitete PP wird aus mehr oder weniger breiten Fäden gewebt pp woven shopper.

Proof / Digital-Proof / Raster-Proof

in früheren Zeiten wurde das Original-Druckmotiv auf original Papier zur Freigabe in wenigen Stückzahlen gedruckt. Dieses Verfahren ist sehr aufwändig wurde vom Digitalproof oder Rasterproof abgelöst. Der Proof gibt einen ungefähren Eindruck wie das Motiv/ Bild tatsächlich später aussehen wird und wird beim Druck als Farbvorgabe genommen, vorbehaltlich unterschiedlicher Materialien.

R
Randumschlag

Der Randumschlag ist bei der Papier- oder Plastiktasche im Bereich der Griffzone bzw. im Bereich der Kordelanbringung ein aufgedoppeltes Material zur Verstärkung. Bei Papiertaschen wird zzgl meist noch ein stärkerer Karton in diesem Bereich eingelegt.

Raster

Die Rasterweite oder das Raster beschreibt die Anzahl der Rasterlinien innerhalb eines bestimmten Maßes, z. B. pro Zentimeter oder Zoll. Ein 54er Raster hat demzufolge 54 Rasterlinien pro Zentimeter bzw. Zoll. Im Offsetdruck sind Werte zwischen 54 bis 80 Linien pro Zentimeter gängig, im Flexodruck 28 bis 42 Linien pro cm.

Reine Farben

Damit sind Farben gemeint, die nicht durch Mischung aus zwei oder mehreren Farben entsteht, sondern lt. HKS- oder Pantonefarbtabelle unvermischt gedruckt wird. Siehe auch HKS-Farbtabelle oder Pantonefarben.

Reiterband

Plastiktasche die im Bereich der Griffzone einen Randumschlag hat der die Tragkraft erhöht, Vorgängermodell der heute mehrheitlich eingesetzten DKT. Die Reiterbandtasche wird heute hauptsächlich nur noch aus optischen Erwägungen eingesetzt.

S
Schlaufenband

flexibles handlanges Trageband einer Einkaufstüte aus Plastik, meist 2,5 cm breit. Die Tüten haben durch das Trageband ein höheren Tragekomfort. Typische Taschen mit Schlaufenband: RAINBOW.

Seitenfalte

bezeichnet bei einer Papiertasche die Tiefe der Tasche. Wenn die Seitenfalte bis in den Boden geht, spricht man manchmal auch von Blockboden.

Separationsdruck

ist im Textilbereich für die Bedruckung von dunklen Artikeln zu finden. Durch Computerberechnung wird aus einem Bild, welches im normalen Offsetdruck aus dem 4-Farbsatz gedruckt wird, bis zu 13 Echtfarben „separiert“. Hierdurch ist auch auf Textilien eine farbgetreue Bildwiedergabe möglich.

Siebdruck

ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einer Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe (Sieb) hindurch auf das zu bedruckende Material gedruckt wird. An denjenigen Stellen des Gewebes, wo dem Druckbild entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, werden die Maschenöffnungen des Siebes durch eine Schablone (Film) farbundurchlässig gemacht.

Siebdruckfilme

Filme für den Siebdruck sind farbseparierte, positive, klare Druckfolien mit entsprechenden Passermarken. Pro zu druckender Farbe muss ein Film erstellt werden. Mit diesem Film wird dann das Sieb belichtet und danach ausgewaschen.

Siebe

Durch ein Sieb kommt im Siebdruck die Farbe auf die zu druckende Tasche. Mit einem feinen Gitternetz durchzogen sind sie an den zu druckenden Stellen farbdurchlässig. Pro Farbe wird je 1 Film als Ausgangsbasis zur Belichtung des Siebes und ein Sieb benötigt. Siebe werden nach Drucklegung sofort gelöscht.

Spotlack oder UV-Lack

Ein hochglänzender Lack, der meist partiell an einigen Stellen des Motives zur besonderen Hervorhebung als letzter Druckgang gedruckt wird. Für einen Spotlack eignen sich nur Kraftpapiere oder mattkaschierte Papiere.

T
Transferdruck

bezeichnet das Druckverfahren, bei dem der Farbstoff auf eine Trägerfolie aufgedruckt wird und anschließend mit Druck und Hitze auf ein Textil aufgepresst wird.


U
Unterlegung

bei Druck auf dunklen Textiltaschen kann eine Unterlegung (Farbschicht) notwendig sein, abhängig vom zu druckenden Motiv, damit die Farben nicht an Brillanz verlieren. Diese Unterlegung ist eine spezielle weiße Farbe, die die Farbe des Untergrundmaterials abdeckt, damit die gewünschte Farbe nicht mit der Untergrundfarbe vermischt wird.

UV-Lackierung

siehe Spotlack

V

Verstärkungsblatt

eingeklebtes rechteckiges Plastikstück im Bereich des Griffes bei einer Plastiktüte zur Erhöhung der Tragfähigkeit. Oder rechteckiges Papierstück zur Befestigung von Henkeln bei Papiertaschen.

Vlies / non woven

Vliesstoff (engl. non woven) ist ein Gebilde aus Fasern begrenzter Länge, Endlosfasern oder geschnittenen Garnen jeglicher Art und jeglichen Ursprungs, die auf irgendeine Weise zu einer Faserschicht zusammengefügt worden sind. Vliesstoffe sind größtenteils flexible textile Flächengebilde, d. h. sie sind leicht biegsam und weisen eine vergleichsweise geringe Dicke auf. Vliesstoffe ähneln Textilien. Typische non woven Tragetaschen finden Sie unter Vliestaschen.

Vollfläche

Als Vollfläche bezeichnet man wenn die gesamte Taschenfläche mit Farbe bedruckt wird.

W

Wasserfarben

Aufgrund von Umweltüberlegungen werden im Flexodruck zunehmend Wasserfarben verwendet. Leider hat sich herausgestellt dass diese keine so hohe Abriebkraft besitzen wie Farben mit chemischen Lösungsmittel; siehe Abrieb.

woven

siehe pp woven