Plastiktüten im Flexodruck

Nicht nur Papiertaschen, auch Plastiktüten werden im Flexodruck gefertigt. Für die Druckform und die Berechnung der Klischeekosten gilt genau das, was im Artikel „Klischeekosten im Flexodruck“ gesagt wurde. Auch hier werden Vorder- und Rückseite gleichzeitig gedruckt und die Druckform muss so groß wie beide Seiten zusammen sein. Ferner zählt jede Farbe einzeln, d.h. für jede Farbe muss ein extra Klischee erstellt werden.

Folgende Plastiktragetaschen werden im Flexodruck gefertigt:

Papiertaschen im Flexodruck

In größeren Mengen werden Papiertaschen im Flexodruck gefertigt. Das Papier kommt von einer Rolle, daher wird der Druck auch Rollen-Flexodruck genannt. Papiertaschen TORINO mit Kordel und Papiertüte NAPOLI mit Henkel gehören zu den Tragetaschen die in diesen Druckverfahren hergestellt werden. Das Papier läuft von einer Rolle zwischen Zylinder und Farbwerk hindurch während erhabene Teile der Druckformen die Farben auftragen.
Die einzelnen Farbwerke sind um einen Zentral-Zylinder herum angeordnet der 6 – 8 Farben in einem Druckgang drucken kann. Halb- bzw Grautöne werden im 24er bis 42er Raster gedruckt, d.h. die gedruckte Farbe wird gepunktet und dadurch gebrochen und mischt sich mit dem Weiß des Papieres. Die zum Druck benötigte Druckform nennt man auch Klischee.

Folgende Papiertaschen werden im Flexodruck gefertigt: